Göttinnen

Die ältesten Funde von Göttinnenstatuetten der Archäologie lassen sich auf die selben Zeiträume zurück datieren wie auch die Höhlenmalereien, die mit dem schamanischen Weltbild in Verbindung gebracht werden.

Mit die ältesten bekannten Funde sind die Venus von Willendorf (Österreich), ca. 25.000 vor unserer Zeit, und die Göttin von Laussel (Frankreich)

Eine der ältesten Städte, die bisher von Archäologen ausgegraben wurde, ist Çatal Höyük in der Türkei. Die Kultur war matriachal.

Matriachal bedeutet nicht die Umkehrung des Patriachats. Ich verstehe dies als eine Gesellschaftsform in der es nicht um "Macht über..." geht, sondern als eine Gesellschaftsform die matrilinar und matrilokal strukturiert ist. Diese ca. 9250 Jahre alte Stadt hat in fast jedem Wohnraum einen Altar, wie wir es heute nennen würden, auf dem die Göttin verehrt wurde. Die Menschen lebten im Einklang mit der Natur und ihren Rhythmen.

Die großen Muttergöttinnen verkörpern das selbe lebensbejahende Prinzip wie es uns auch sonst in der NAW begegnet. Und es ist sicherlich kein Zufall, das sich beide bis ins Paläolitikum zurück verfolgen lassen.

Der Weg zu den Göttinnen kann für Frauen und Männer sehr hilfreich sein, über unser westlich geprägtes Bild von Frau und Mann hinaus zuschauen und uns in unserer Ganzheit zu erleben. Ganzheit und Heil sein hört nicht bei unserem Geschlecht auf.