Einleitung


Schamanische Praktiken werden als Ekstasetechniken bezeichnet. Diese Techniken machen es möglich die normale Alltagsbewußtseinsebene zu verlassen und mit veränderten Bewußtseinsebenen andere Wirklichkeiten zu bereisen. Diese Techniken sind sehr alt. Erste Hinweise finden sich in Höhlenzeichnungen, die sich bis ins Palöalitikum zurück datieren lassen. In einigen Stammeskulturen werden heute noch schamanische Praktiken gelebt. Zurück vom Paläolotikum, fort von den existierenden Stammeskulturen ins heutige Europa.

Spätestens seit dem Christemtum sind in Europa keine Spuren schamanischer Ekstasetechniken und lebendigen Schamanismus mehr zu finden. Carlos Castaneda war einer der ersten, der das Schamanisieren der westlichen Welt wieder zugänglich machte.Wir leben in einer hochtechnisierten, fortschrittsorientiereten Welt, die durch die kapitalistische Marktwirtschaft strukturiert ist. Die Kehrseiten unserer Gesellschaftsform sind für jeden sichtbar, der sich traut genau hinzuschauen. Innerhalb unserer Gesellschaft und auch im globalem Kontext.

Und die Menschen suchen wieder. Beunruhigt durch Umweltzerstörung und Artensterben. Suchen Wege heraus aus dem Leistungsdruck, der sozialen Isolation, dem inneren Entwurzelt sein; um wieder eins mit sich selbst zu werden, das Getrennt sein von Umwelt und Natur wieder aufzuheben. Was wußten unsere Vorfahren, unsere Ahnen, im Paläolitikum, was uns heute weiterhelfen kann? Sie kannten den Weg, um die Trennung zwischen Mensch, Natur und Umwelt zu überbrücken. Wanderer zwischen den Welten. Schamanen. Hagazussen. Und auch wir können diesen Weg gehen. Schamanische Techniken praktizieren und verlorenes Wissen wieder ausgraben und im Alltag lebendig werden lassen.

Wie das aussehen kann, kannst du auf den nächsten Seiten lesen.