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Viele Wege und Umwege führten mich immer wieder nach Köln, wo ich seit mehr als zwei Jahrzehnten zu Hause fühle.
Um Bodenständigkeit in mein Leben zu bekommen arbeitete ich als Schreinergehilfin und machte anschließend meine Ausbildung zur Schreinerin. Bekanntlich steht Handwerk ja auf goldenem Boden, dachte ich. Aber das machte meine Seele nicht satt.
Nachdem ich lange bewusst jegliche Spiritualität aus meinem Leben ausgeklammert hatte machte ich mich nun auf die Suche danach. Ich veränderte mich beruflich, wurde Ergotherapeutin und arbeite seit einigen Jahren mit psychisch erkrankten Menschen. Parallel dazu setzte ich meine Suche fort. Und scheiterte. Enttäuscht zog ich mich von allem Spirituellen zurück und lebte insgesamt ca. 2 Jahre völlig zurückgezogen. Ich dachte mir, wenn es etwas "Realistisches" im spirituellen Bereich gibt, dann kommt es von alleine in mein Leben. Ohne, das ich meine Lebensphilosophie auf den Kopf stellen und mich verrenken muss, um irgendwelchen Doktrinen zu entsprechen.
Während dieser Zeit des Rückzugs bekam ich immer häufiger Träume, die mehr zum Inhalt hatten als nur die Verarbeitung des Alltagsgeschehens. Die Geisttiere nutzten das Tor der Träume, um in mein Leben zu kommen.
Ich weiß nicht woher, aber ich wusste dass es Geisttiere waren, die in meinen Träumen zu mir gekommen sind. Und nun fing ich an, nach ihnen zu suchen. Zuerst vorsichtig über Literatur. Ich probierte schamanische Trancereisen zu unternehmen, nach schriftlicher Anleitung. Und es klappte. Die Beziehung zu den Spirits entwickelte sich kontinuierlich weiter, sie bereicherten meine Lebensqualität und schenkten Heilung für meine Seele. Sie brachten neue Ideen und Visionen in mein Leben. Ich suchte nach Menschen, die denselben Weg gehen und fand eine Schamanin, von der ich viel lernen konnte. Bei meiner "Lehrzeit" zur schamanischen Beraterin lernte ich schamanische Techniken sinnvoll ins Leben zu integrieren.
Einen spirituellen Lebensweg zu wählen bringt nicht nur mehr Lebensqualität, auch die Herausforderungen wachsen. Und wenn es gelingt, die Herausforderungen zu meistern ist man wieder ein Stückchen mehr zu seiner eigenen Ganzheit hin gewachsen.
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